📖 Lieber die bebilderte Anleitung ansehen

🌐 Allgemein

Was ist Lernnetz-Schule eigentlich genau?
Ein einfaches Hilfsmittel für Schulen: eine Art digitales schwarzes Brett für schulintern organisierte Nachhilfe von Schülern für Schüler. Starke Schüler helfen schwächeren — gegen eine kleine Aufwandsentschädigung oder ehrenamtlich als Lernpaten. Eine Lehrkraft prüft Fach und Note, die Schule legt die Regeln fest, die Schüler organisieren sich eigenverantwortlich. Ziel ist, den Aufwand für Lehrkräfte dabei so gering wie möglich zu halten.
Was ist Lernnetz-Schule nicht?
Es ist kein Nachhilfeinstitut, keine Vermittlungsagentur und kein Zahlungsdienst. Die Schule stellt das Brett und den Rahmen bereit; die Nachhilfe selbst ist ein privates Angebot der Schüler. Das Portal wickelt keine Zahlungen ab, ist nie Vertragspartei und übernimmt keine Aufsicht über Treffen.
Was bedeutet „geprüft“?
Eine Lehrkraft der Schule hat geprüft, dass Fach und selbst angegebene Note stimmen. Das ist eine Sachprüfung — keine Aussage über Eignung, Erklärqualität oder Zuverlässigkeit, und kein amtliches Zertifikat.
Lernpaten oder Aufwandsentschädigung — was gilt bei uns?
Das entscheidet die Schulleitung aktiv bei der Einrichtung; es gibt keine Voreinstellung. Im Lernpatenmodell ist Nachhilfe kostenlos und ehrenamtlich, es gibt keine Preise. Im Nachhilfeportalmodell darf eine kleine Aufwandsentschädigung verlangt werden, innerhalb eines Preisrahmens, den die Schule bestimmt.
Läuft das auf dem Handy?
Ja, die Plattform funktioniert im Browser auf dem Smartphone genauso wie am Computer, eine separate App ist nicht nötig.

🏫 Für Schulen & Schulleitung

Was muss unsere Schule entscheiden und einrichten?
Die geführte Einrichtung fragt nur, was nötig ist: das Betriebsmodell, eine Ansprechperson und die Beschwerde-Adresse, die an Ihrer Schule ohnehin etabliert ist. Beim Nachhilfeportalmodell kommen zwei freigegebene Dokumente (Vereinbarung, Elternbrief) und eine Bestätigung hinzu; außerdem können Sie einen Preisrahmen festlegen. Erst wenn die Pflichtschritte erledigt sind, öffnet die Registrierung für Schüler.
Was kostet das für unsere Schule?
Die Basisversion ist für Schulen kostenlos und soll es bleiben. Die Preise für die Pro-Version und den gehosteten SaaS-Betrieb legen wir erst nach den Pilotphasen mit ausgewählten Schulen fest. Ziel ist, den tatsächlichen Aufwand zu decken und das Portal als Hilfssystem für jede Schule erschwinglich zu halten. Interesse an der Pilotphase? Melden Sie sich über das Kontaktformular.
Wie viel Aufwand macht das für unsere Lehrkräfte?
Wir gestalten das Portal so, dass der Aufwand möglichst gering bleibt: Lehrkräfte prüfen Fach und Note in wenigen Handgriffen, Zugang, Klassenwechsel und Löschfristen laufen automatisch, Meldungen gehen an Ihre etablierte Beschwerde-Adresse und werden von der Schulleitung bearbeitet. Wie viel Zeit es im Alltag tatsächlich kostet, messen wir gemeinsam mit den Pilotschulen und veröffentlichen die Zahlen.
Können wir Preise begrenzen?
Ja. Im Nachhilfeportalmodell legt die Schulleitung einen allgemeinen Höchstpreis je Stunde fest, auf Wunsch zusätzlich Höchstpreise und Empfehlungen je Klasse und einen Hinweistext. Angebote müssen sich daran halten; bestehende Angebote über einem neuen Limit lassen sich mit einem Klick absenken. Soll alles kostenlos sein, wählen Sie das Lernpatenmodell.
Wie läuft der Meldeweg?
Jede Person kann Angebote, Gesuche und erhaltene Nachrichten melden oder „Ich fühle mich unsicher“ angeben — ohne Begründung. Die Meldung geht sofort an Ihre Beschwerde-Adresse und die Ansprechperson, bei „unsicher“ zusätzlich an die Schulleitung; das betroffene Angebot wird bis zur Klärung pausiert. Bei sicherheitsrelevanten Meldungen erhält außerdem die Lehrkraft, die geprüft hat, eine kurze Info (abschaltbar). Bearbeitet wird im Schulleiter-Bereich: pausieren, freigeben, löschen, Konto sperren, Notiz.
Welche Dokumente bekommen wir, und sind das Rechtstexte?
Sie erhalten Muster für Elternbrief (mit oder ohne Vergütung), Nachhilfe-Vereinbarung und Verhaltenskodex, die Sie anpassen und freigeben. Eltern und Schüler lesen die freigegebene Fassung ohne Konto. Die Muster sind keine geprüften Rechtstexte und keine Rechtsberatung — bitte stimmen Sie sie mit Ihrem Schulträger bzw. Ihrer juristischen Beratung ab.
Ist die Raumbuchung immer dabei?
Nein. Die Raumbuchung ist ein optionaler Baustein (Pro/SaaS). Solange die Schulleitung sie nicht aktiviert, ist sie für niemanden sichtbar.
Können wir selbst entscheiden, wer mitmachen darf?
Ja. Sie legen fest, wer sich registrieren darf (Schul-E-Mail-Domain oder Zugangscode), welche Lehrkräfte prüfen dürfen und ob Angebote nur intern bleiben oder (SaaS) mit Partnerschulen in einem Schulverbund geteilt werden. Schulverbünde gibt es nur zwischen Schulen mit gleichem Betriebsmodell.
Was ist der Unterschied zwischen SaaS und Lizenz?
Bei SaaS hosten und betreiben wir die Plattform für Sie, Sie müssen sich um nichts Technisches kümmern. Bei der Lizenz-Version betreibt die Schule die Software auf eigenem Hosting selbst. Details besprechen wir gern persönlich im Kontaktgespräch.
Wie lange dauert die Einrichtung für unsere Schule?
In der Regel wenige Tage von der ersten Kontaktaufnahme bis zur einsatzbereiten Plattform — abhängig davon, ob Sie SaaS oder Lizenz wählen und wie schnell Ihre Schule die Einrichtungsschritte erledigt.
Müssen wir zum Schuljahreswechsel Klassen und Konten selbst aktualisieren?
Nein, das läuft automatisch: Vor den Sommerferien werden alle Schüler per E-Mail gefragt, ob sie weitermachen. Wer zusagt, rückt eine Klasse weiter, wer absagt oder nicht antwortet, wird gelöscht. Die Schulleitung sieht den Stand jederzeit in einer Übersicht und kann die Automatik für die eigene Schule abschalten. Gesperrte Konten werden nach 12 Monaten automatisch anonymisiert (30 Tage vorher erhält die Schulleitung einen Hinweis).
Wer haftet, wenn etwas passiert?
Die Nachhilfe ist ein privates Angebot der Schüler; die Schule stellt das Portal und den Rahmen bereit. Haftungs- und Versicherungsfragen (z. B. Nachhilfe im Schulgebäude) klären Sie bitte vorab mit Ihrem Schulträger — dafür geben wir Ihnen Muster und Ablaufregeln an die Hand, aber keine Rechtsberatung.

👨‍🎓 Für Schüler

Wie melde ich mich an?
Mit deiner E-Mail-Adresse registrieren — manche Schulen verlangen dafür eure Schul-E-Mail oder einen Zugangscode, den du von deiner Schule bekommst. Dann angeben, ob du Nachhilfe anbieten oder suchen möchtest. Details in der bebilderten Anleitung. Geht das nicht, hat deine Schule die Einrichtung vielleicht noch nicht abgeschlossen.
Kann ich einen Preis verlangen?
Das hängt von deiner Schule ab. Ist Nachhilfe bei euch ein Nachhilfeportal, legst du deinen Preis selbst fest — innerhalb des Höchstpreises, den deine Schule bestimmt hat. Du kannst auch kostenlos helfen oder eine kostenlose Probestunde anbieten. Arbeitet deine Schule mit Lernpaten, ist alles kostenlos.
Wem darf ich schreiben — und wem darf ich helfen?
Als Anbieter hilfst du nur Schülern aus niedrigeren Klassen als deiner eigenen. Als Suchende schreibst du Anbietern aus höheren Klassen. In Klasse 12 und 13 gilt eine Ausnahme: Weil dort Kurse und Alter dicht beieinanderliegen, darf auch innerhalb der Oberstufe geholfen werden. Wenn du unter 18 bist, bekommen deine Eltern eine Kopie deiner Anfragen; in den Klassen 1 bis 4 läuft die Anfrage über deine Eltern.
Was bedeutet das „Geprüft“-Zeichen?
Eine Lehrkraft hat geprüft, dass Fach und Note stimmen. Sie sagt damit nichts darüber, wie gut jemand erklärt — mach dir dazu am besten in einer kostenlosen Probestunde selbst ein Bild.
Wer sieht meine Angaben?
Nur eingeloggte Nutzer deiner Schule (oder, falls deine Schule einem Schulverbund angehört und das dort freigibt, zusätzlich Nutzer der Partnerschulen). Gesuche sind anonym. Nachrichten werden automatisch gefiltert (z. B. auf Telefonnummern und Social-Media-Kontakte).
Was mache ich, wenn mir etwas komisch vorkommt?
Melde es — auch wenn du dir nicht sicher bist. Unter „Hilfe & Melden“ findest du „Ich fühle mich unsicher“ (du musst nichts erklären), die Ansprechperson deiner Schule und Notfallnummern. Bei akuter Gefahr wählst du 110.
Ich bin unter 18 — geht das trotzdem?
Ja, dafür ist einmalig die schriftliche Einwilligung deiner Eltern nötig, die von einer Lehrkraft bestätigt wird. Danach ist dein Konto wie jedes andere nutzbar.
Was passiert am Ende des Schuljahres mit meinem Konto?
Vor den Sommerferien bekommst du eine E-Mail mit der Frage, ob du im nächsten Schuljahr weitermachst (bis zu drei Mal). Antwortest du mit „Ja“, rücken deine Angebote bzw. Gesuche zum Schuljahresbeginn automatisch eine Klasse weiter. Antwortest du mit „Nein“, wird dein Konto sofort gelöscht. Hörst du nichts von dir, wird es am letzten Ferientag automatisch gelöscht — so bleiben nur aktive Konten gespeichert.
Warum werde ich nach einer Schul-E-Mail oder einem Zugangscode gefragt?
Damit deine Schule sicherstellt, dass nur echte Mitglieder Zugriff auf schulinterne Angebote bekommen. Ob und was genau verlangt wird, legt jede Schule selbst fest.

👩‍🏫 Für Lehrkräfte

Wie viel Zeit kostet mich das Prüfen?
Wenige Handgriffe pro Schüler: QR-Code scannen, Angaben ansehen, Code eingeben. Danach organisieren sich die Schüler selbst.
Was genau bestätige ich?
Dass die Person an Ihrer Schule ist und dass Fach und selbst angegebene Note stimmen — nicht mehr. Eignung, Zuverlässigkeit oder Erklärqualität beurteilen Sie ausdrücklich nicht.
Muss ich jeden Schüler persönlich kennen?
Es ist von Vorteil, zwingend ist es nicht. Kennen Sie die Person nicht, können Sie Fach und Note z. B. bei der Fachlehrkraft oder in der Notenübersicht kurz nachprüfen. Bestätigen Sie nur, was Sie wirklich einschätzen können.
Kann ich eine Bestätigung zurücknehmen?
Ja. Lehrkräfte können einzelne Fach-Prüfungen und die Portal-Freigabe eines Schülers jederzeit zurückziehen, wenn sich etwas ändert.
Was passiert, wenn etwas gemeldet wird, das ich geprüft habe?
Bei sicherheitsrelevanten Meldungen erhalten Sie (sofern Ihre Schule das eingeschaltet hat) eine kurze Info — ohne Inhalt der Meldung und ohne Namen der meldenden Person. Sie müssen nichts tun; die Bearbeitung liegt bei der Schulleitung. Bitte sprechen Sie die betroffene Person nicht ohne Rücksprache darauf an, damit die meldende Person geschützt bleibt.

👪 Für Eltern

Wie behalte ich als Elternteil die Kontrolle?
Bei minderjährigen Schülern muss vor der Freischaltung eines Angebots eine schriftliche Einwilligung vorliegen, die eine Lehrkraft der Schule bestätigt. Sie erhalten außerdem eine Kopie der Anfragen, an denen Ihr Kind beteiligt ist — als Anbieter wie als Suchender. Bei Kindern unter Klasse 5 laufen Anfragen ausschließlich über Sie.
Wem darf mein Kind helfen — und von wem Hilfe bekommen?
Anbieter helfen nur Schülern aus niedrigeren Klassen als ihrer eigenen. Das schützt jüngere Kinder vor Kontakten mit deutlich älteren Nachhilfegebern aus der eigenen oder einer höheren Klasse. Ausnahme: In Klasse 12 und 13 darf auch innerhalb der Oberstufe geholfen werden.
Wo findet die Nachhilfe statt?
Treffen sind in der Schule oder an öffentlichen Orten vorgesehen — die Plattform selbst organisiert nur den Kontakt, nicht den Ort. Besprechen Sie Treffen bitte mit Ihrem Kind.
Wie sieht es mit Bezahlung aus?
Im Nachhilfeportalmodell darf eine kleine Aufwandsentschädigung verlangt werden, höchstens bis zum Höchstpreis, den Ihre Schule festlegt. Das Portal wickelt keine Zahlungen ab; Preis und Zahlung vereinbaren die Beteiligten selbst, bei Minderjährigen mit Ihrer Zustimmung. Eine kostenlose Probestunde ist freiwillig. Die Vereinbarung Ihrer Schule können Sie ohne Konto lesen. Steuerliche Fragen klären die Beteiligten selbst.
Was passiert, wenn sich mein Kind unsicher fühlt?
Jeder kann „Ich fühle mich unsicher“ melden, ohne Begründung. Die Schule wird sofort per E-Mail informiert. Die Ansprechperson Ihrer Schule erreichen Sie über das Kontaktformular unter „Hilfe & Melden“; dort stehen auch Notfallnummern.

🔒 Datenschutz & Sicherheit

Wie viele Daten werden gespeichert?
So wenige wie möglich (Datensparsamkeit). Wir erfassen nur, was nötig ist, um Nachhilfe zu organisieren: Name, E-Mail-Adresse, Schule, Klasse und die Angaben zum Angebot bzw. Gesuch. Das Geburtsdatum dient nur der Altersprüfung, bei unter 18 kommen die E-Mail der Eltern und die Einwilligung dazu. In Angeboten ist nur der Vorname sichtbar, Gesuche sind anonym. Telefonnummern und Social-Media-Kontakte werden nicht abgefragt und in Nachrichten blockiert. Kein Tracking, keine Werbung.
Werden Nachrichten kontrolliert?
Ja, alle Anfragen laufen durch einen automatischen Filter (u. a. auf Telefonnummern und Social-Media-Kontakte), bevor sie zugestellt werden; dabei verlässt kein Text den Server. Zusätzlich kann eine Schule mit Pro- oder SaaS-Version eine KI-gestützte Prüfung einschalten; sie ist standardmäßig aus.
Wie lange werden Daten aufbewahrt?
Nachrichten werden nach 90 Tagen gelöscht, abgeschlossene Meldungen nach 12 Monaten, Konten am Ende des Schuljahres, wenn nicht ausdrücklich weitergemacht wird, gesperrte Konten nach 12 Monaten anonymisiert. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wer ist für den Datenschutz verantwortlich?
Das hängt vom Modell ab: Bei SaaS betreiben wir (Medien Koch UG) die Plattform im Auftrag der Schule, bei der Lizenz-Version betreibt die Schule die Installation eigenverantwortlich. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Noch Fragen offen?

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